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Holzerzeugnisse - Holzgeschirr beherrschte zum Teil die Märkte Mitteleuropas, besonders aber Südosteuropa bis in die Türkei. Es heißt sogar, dass geschnitzte Holzlöffel aus der Viechtau in China gefunden wurden.
Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich in unserem Jahrhundert grundlegend geändert.
Geblieben ist die Erinnerung vieler Salzkammergütler an ihren Ursprung, geblieben sind auch die Herstellungstechniken.
Kaiserin Maria Theresia gewährte den "ärarisch" (staatlichen) Arbeitern von Hallstatt bis Gmunden jährlich Sonderdeputate aus den staatlichen Wäldern. Es entstand reges Handwerken, die einen erzeugten Holzspielzeug, die anderen Krippen, die meisten Gebrauchsgegenstände aus Holz (Haus und Küchengeräte).
Über das staatliche "Ärar" oder "Verleger" wurden die Gegenstände in den Handel gebracht.
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Auf über 50 Ständen bieten im Ortszentrum von Traunkirchen Drechsler, Binder, Schnitzer, Wagner, Zimmerleute und viele Kleinerzeuger ihre Waren an.
Die Vielfalt ist so groß, dass wir hier nur einiges erwähnen können: Holzstöcke, Nudelwalker, Kochlöffel, Schüsseln, Schaffeln und Surfasseln, Buttermodel, geschnitzte Heilige, geschnitzte Vogerl, Vogelhäuser, Krippenställe und Holzmanderl, altgeformte Holzdosen, Spanschachteln, Kleinmöbel, Spielzeug usw....
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